Digitalisierung im Retail

22.06.2017 11:51

Retail heißt, sich täglich der logistischen Höchstleistung zu stellen, mehrere Millionen Kunden mit Lebensmitteln und Konsumprodukten zu versorgen. Das ist ohne eine Unterstützung durch intelligente Technologien in jedem einzelnen Unternehmensbereich unmöglich. Der Bedarf, Prozessoptimierungs- und Automatisierungspotentiale zu nutzen sowie Offline- und Online-Welt für den Kunden überzeugend zu vereinen, ist enorm.

Wie sieht die IT-Entwicklungswelt im Retail aus?

Innovative Anwendungen in Einkauf, Lagerhaltung, Distribution, Vertrieb, Marketing und allen unterstützenden Geschäftsbereichen verändern die Art zu Arbeiten und mit Kunden zu interagieren entscheidend. Ausgangsbasis bildet die Vernetzung sämtlicher Services zu intelligenten Kunden-, Mitarbeiter- und Lieferanten-Self-Services und automatisierten Beschaffungs- und Distributionsprozessen, die durch präskriptive Analyse-Verfahren unterstützt werden.

Ziel ist es, diese Hintergrundprozesse für eine große Anzahl an Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten ergonomisch abzubilden und intuitiv bedienbar zu machen. In diesem Zusammenhang nimmt die Entwicklung von mobilen Applikationen unter Verwendung von State-of-Art Webtechnologien einen besonderen Stellenwert ein. Design-Thinking Ansätze und agile Entwicklungsmethoden unterstützen dabei komplexe Prozessabläufe und Abhängigkeiten darzustellen und aus Nutzersicht zu entwickeln.

Die Zukunft gehört einer starken Symbiose aus stationärem Handel und Onlinegeschäft (Omni-Channel). Ein hoher Digitalisierungsgrad im Rahmen innovativer IT-Entwicklungen ist dafür die Grundlage. Dabei muss der Benutzer immer im Mittelpunkt stehen.

Praxisbeispiel

Pilotprojekt - Lidl Shop&Go Self-Scanning Applikation
Um eine Anwendung auf ihre Alltagstauglichkeit zu prüfen und einen weltweit erfolgreichen Rollout sicherzustellen, sind intensive Feldtests unabdingbare Voraussetzung. Aktuell wird bei Lidl Portugal eine Self-Scan-Applikation pilotiert, die den Einkauf bequemer und schneller machen soll.

Lidl-Blog-Shop-Go

 

Der Kunde nimmt den Warenscan bei der Entnahme aus dem Regal über die im Smartphone eingebaute Kamera vor und hat schon während des Einkaufs die volle Kostenkontrolle. Ist im Vorfeld eine digitale Einkaufsliste erstellt worden, wird der Listenpunkt mit dem Scan gleich als erledigt markiert. Mit Beenden des Einkaufs werden alle Einkaufsdaten an das Kassensystem übertragen und auf dem Smartphone ein QR-Code generiert, der an der Kasse gescannt wird und ein Auflegen der Artikel am Kassenband überflüssig macht. Die Bezahlung erfolgt dann wie gewohnt mit allen gängigen Zahlungsmitteln.

 

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Autor Levi Schröder

Verantwortlich für interne Kommunikation im IT-Bereich
Lidl Stiftung & Co. KG, Neckarsulm

Levi Schröder

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