Wie man nach TypeScript migriert

Wie man nach TypeScript migriert

Eine der charmantesten Eigenschaften von JavaScript ist dessen Leichtigkeit. Hat man die Sprache einmal konzeptionell verstanden, lernt man ihr dynamisches Typsystem zu schätzen. Das, war man zuvor als vermeintlich gefährlich und unsicher angesehen hat, betrachtet man nun aus einem anderen Blickwinkel und bewertet es als positiv: Es steigert die Effizienz und trägt dazu bei, dass man enorm zügig vorankommt.

Doch JavaScript ist nicht perfekt. Zwar hat sich die Sprache in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und professionalisiert, doch es gibt einige Schwachstellen, die prinzipbedingt und daher kaum auszubessern sind. Eine solche Schwachstelle ist das Fehlen eines statischen Typsystems.

Die Realität zeigt nämlich: Das dynamische Typsystem von JavaScript, das den Kern für die Leichtigkeit der Sprache bildet, wird bei größeren Projekten immer mehr zur Last.

Es wird in großen Projekten immer schwieriger, den Überblick zu behalten und abschätzen zu können, welche Auswirkungen Änderungen an einer Stelle auf andere Stellen haben. Daran ändern auch tausende von Tests nichts. Die größte Stärke von JavaScript, Code in höchstem Maße flexibel gestalten zu können, ist zugleich seine größte Schwäche. Und je größer ein Projekt und ein Team werden, desto gravierender spürt man diesen Mangel.

An dieser Stelle kommt TypeScript ins Spiel: TypeScript ist eine vollständig zu JavaScript kompatible Programmiersprache, die jedoch ein optionales (!) statisches Typsystem bereitstellt. TypeScript, so das Versprechen, ist eine Variante von JavaScript, die speziell für den Einsatz im Enterprise-Umfeld entwickelt wurde. Dabei wird TypeScript von Microsoft entwickelt, und der federführende Sprachdesigner ist kein geringerer als Anders Hejlsberg, der zuvor auch für C# verantwortlich war.

TypeScript verbindet auf dem Weg gewissermaßen die Vorteile von JavaScript mit jenen von C#, und bietet das Beste aus beiden Welten – nämlich die Verbindung aus Leichtigkeit, Effizienz, Leistungsfähigkeit und Sicherheit.

Doch wie migriert man nun nach TypeScript? Wo fängt man an? Lässt sich TypeScript nach und nach einführen? Und wenn ja, ist das ratsam? Welche typischen Fehler und Fallstricke gilt es zu beachten und zu vermeiden? …?

Genau um diese Fragen geht es in meiner Session „How to migrate to TypeScript“ auf der diesjährigen Developer Week. Die Problemstellung habe ich wie folgt zusammengefasst:

 

“When your application’s code base becomes larger, sooner or later you will experience a question: Should you migrate your code base to TypeScript? We moved our core product from vanilla JavaScript to TypeScript, and learned lots of things about TypeScript, how to do a migration, and first of all – how not to do a migration. So, if you are wondering whether you should migrate, maybe we can help?”

 

In der Session beleuchte ich die verschiedenen Möglichkeiten, und berichte aus unseren Erfahrungen, die wir bei der Umstellung unseres Kernprodukts von JavaScript nach TypeScript gemacht haben.

Falls Sie also auch gerne mit TypeScript starten möchten, oder falls Sie zu denen gehören, die sich noch nicht sicher sind – ich würde mich freuen, Sie in meiner Session begrüßen zu dürfen. Und so viel sei verraten: Es gibt einige sehr gute Gründe, warum man TypeScript einsetzen sollte, und die Migration ist gar nicht so schwierig, wenn man weiß, wie. Seien Sie gespannt!