Continuous Quality und warum Standardisierung unabdingbar ist

01.06.2016 10:05

Höchste Qualität in allen Disziplinen im Entwicklungsprozess - wohl ein Wunsch eines jeden Entwicklungsteams. Wenn an man kurze Lieferzyklen denkt und die Geschwindigkeit, in der eine Funktion von der Idee bis zum Kunden gebracht wird, ist Continuous Quality sogar ein Must-Have-Requirement an den Prozess. Doch wie erreicht man dies? 

Werfen wir zu Beginn einen kurzen Blick darauf, was man eigentlich unter Continuous Quality versteht. Der Begriff ist sehr nah an Continuous Quality Improvement - also der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. In der Tat ist beides eng aneinander gekoppelt, denn Qualität zu erhalten ist bereits ein hartes Stück arbeitet, sie zu verbessern noch viel mehr. Doch warum ist das eigentlich so? Qualität hat natürliche Feinde, wie z.B. technische Schuld.  

 

Es braucht Methoden und Werkzeuge, um dagegen vorzugehen. Man steigert Qualität zu einem gewissen Maße, ähnlich wie wenn man eine Kugel auf einer schiefen Ebene nach oben bewegt. Sichert man die Qualität jedoch nicht ab, also befestigt man keine Ankerpunkte auf der schiefen Ebene, so rollt die Kugel mit der Zeit einfach wieder herunter. Die Qualität nimmt also wieder ab, wenn man nicht in ihren Erhalt investiert (siehe Abbildung 1).  

1 contin quality

 

Abbildung 1: Kontinuierliche Verbesserung 

Hierfür sind Standardisierung und Automatisierung wesentliche Erfolgsfaktoren. Nur wenn etwas standardisiert, also auf eine Art vereinheitlicht ist, die es erlaubt ein Vorgehen algorithmisch zu beschreiben, so ist auch Automatisierung möglich. Speziell durch diese ist es möglich Qualitätsmerkmale ständig abzuprüfen und die manuelle Arbeit in die weitere Steigerung zu investieren. 

 

Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Disziplinen im Entwicklungsprozess. Unabhängig vom gewählten Vorgehensmodell sind typischerweise folgende Disziplinen in einem Entwicklungsprozess vorzufinden (siehe Abbildung 2). 

2 Disziplinen

 

Abbildung2: Disziplinen im Entwicklungsprozess 

 

Jeder einzelne Bereich hat seinen Beitrag am Gesamtergebnis und beeinflusst somit die Qualität des Produktes. Dies sollte man sich stets vor Augen führen, um nicht in die Falle lokaler Optimierung zu geraten und dabei das Gesamtbild aus dem Auge zu verlieren. 

 

Für jeden einzelnen Bereich gibt es nun Werkzeuge und Methoden, um Qualität zu verbessern und vor allem diese erreichte Qualität sicherzustellen. In unserem Vortrag Continuous Quality auf der DWX 2016 (22.06.2016 09:00 - 10:00 Uhr Track: Better Coding) gehen wir auf die einzelnen Bereiche näher ein und berichten aus der Praxis, wie sich diese Themen in den Alltag einfügen.

Schlagwörter: Qualität , DevOps


Autor Thomas Rümmler

Thomas Rümmler arbeitet als Managing Consultant und Projektleiter bei AIT und ist von Microsoft als Most Valuable Professional (MVP) für Visual Studio & Development Technologies ausgezeichnet worden. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Application Lifecylce Management. Thomas hilft Unternehmen ihre Software unter Einsatz des Microsoft Visual Studio Team Foundation Servers effizienter zu entwickeln. Seine Erfahrung gibt er als Autor des TFS-Blogs und Sprecher im Microsoft ALM Umfeld weiter.

Thomas Rümmler

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