Eine Reise durch das Ionic 2 Universum mit Simon Reimler

13.04.2017 10:41

Der Web-Backend Track der DWX 17 steht bald vor der Tür. Hier wird Simon Martin Reimler in das „Ionic 2 Universum“ eintauchen. Vorweg gibt er allerdings schon ein Exklusivinterview mit Gregor Biswanger, dem Track-Chair für die Themen Web-Backend und Cross-Platform.

Gregor: Was genau fasziniert dich an Ionic und Cordova? 

Simon: Als ursprünglich nativer iOS Entwickler ist es für mich immer wieder erstaunlich, wie schnell man tatsächlich 2 Apps für komplett unterschiedliche Plattformen bauen kann. Manchmal entwickle und teste ich eine Ionic App einfach nur mit einem iOS device, baue am Ende die Android Variante und denke: Wow, alles funktioniert genauso wie es soll - aber es sieht aus wie eine Android App!

 

Gregor: Welchen Vorteil bringt Ionic 2?

Simon: Performance, Einfachheit und besseres Aussehen. Die Performance kommt zu großen Teilen davon dass auf Angular 2 gesetzt wurde, aber natürlich wurden auch die Core Ionic APIs verbessert, z.B. auch der Buildprozess. Einfacher wird die ganze Entwicklung durch die Architektur von Angular 2, sowie den Einsatz von TypeScript. Mit der richtigen IDE hat man sogar das Gefühl, eine richtig schöne Sprache zu benutzen (obwohl es noch JavaScript ist). Ausserdem sieht Ionic 2 einfach nur gut aus - und das auf allen 3 großen Plattformen (nein, nicht Blackberry). Das “Theming” also schnelles umstellen einer kompletten App wurde deutlich verbessert, was einem ebenfalls wieder eine Menge Zeit sparen kann.

 

Gregor: Bei der ersten Version von Ionic hatte sich das Design der darunter liegenden Plattform angepasst. Wie du sagst, ist Ionic 2 jetzt nicht nur für Cordova Apps, sondern ebenfalls für das „reguläre“ Web kompatibel. Passt sich das Design dann auch im Browser der Plattform an?

Simon: Ja! Auch das Web ist eine Platform. Der Hauptfokus von Ionic war zwar immer mobile, aber es hat sich viel getan um Ionic Apps tatsächlich als reguläre Webapps zu benutzen. Im Web wird eine Ionic App gestylt nach Googles Material Design (welches auch für Android benutzt wird), allerdings ist dies nicht wirklich untypisch mehr.

Viele Seiten nutzen mittlerweile ähnliche Menus, FAB Buttons oder ähnliche, eigentlich aus dem mobilen Bereich bekannte Pattern. Mithilfe des Ionic Grid Systems kann schlussendlich die App sowohl mobil gut aussehen als auch im Web sich an mehr Platz anpassen um einfach stimmiger auszusehen.

Die App wird allerdings nicht wie z.B. eine klassische Wordpress Marketing Seite aussehen, man wird die enge Verbindung zu mobile bemerken - aber vermutlich werden die Grenzen zwischen Web und Mobile eh weiter aufweichen (Stichwort Progressive Web Apps!).

 

Gregor: Wie gut harmoniert die Ionic CLI mit der Angular CLI? Gibt es hierbei etwas zu beachten?

Simon: Ich habe bisher nur beides voneinander getrennt benutzt. Die Ionic CLI bietet einem mittlerweile auch Generatoren um Pages, Services oder ähnliches zu generieren und das Anze igen der App im Browser als Preview funktioniert ohne Probleme.

 

Gregor: Kannst du unseren Lesern zum Schluss noch einen kleinen Ionic 2 Tipp verraten?

Simon: Ja! Ganz frisch gelernt: Ionic 2 bietet (genau wie Angular 2) die Möglichkeit, mit Hilfe von “Nav Guards” zu überprüfen ob eine Seite angezeigt oder verlassen werden kann. Dies ist besonders bei vielen Authentifizierungsmechanismen super spannend und hilfreich, da so noch vor dem Betreten einer Page überprüft werden kann ob der aktuelle User eingeloggt ist oder die korrekten Rechte besitzt diese Seite zu sehen.

Somit entfallen hässliche if Abfragen überall im Code und verschachtelte und schwierige HTML Seiten!

 

Gregor: Besten Dank für das tolle Interview Simon. Ich freue mich schon auf deine Session!

Eine Reise durch das Ionic 2 Universum 
27.06.2017 17:00 - 18:00 Uhr   Track: Cross-Plattform

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Simon Martin Reimler

Simon Reimler ist Software Developer und Blogger spezialisiert auf den Bereich Hybride Apps mit Web Technologien. Durch seine Kurse, Youtube Videos und Buch hilft er anderen mobile Entwicklern den Schritt in Richtung Cross Platform Technologies zu gehen.

Schlagwörter: Cross Plattform , JS , Mobile


Autor Gregor Biswanger

Gregor Biswanger (Microsoft MVP, Intel Black Belt & Intel Software Innovator) ist freier Dozent, Berater, Trainer, Autor und Sprecher. Er berät große und mittelständische Unternehmen, Organisationen und Agenturen rund um die Themen zur Softwarearchitektur, Web- und Cross-Platform-Entwicklung mit JavaScript. Außerdem schreibt er online als freier Autor und bringt für Fachmagazine auch gerne Artikel aufs Blatt. Er ist international als Sprecher auf zahlreichen Konferenzen und Communities unterwegs. Sie erreichen ihn unter www.cross-platform-blog.de.

Gregor Biswanger

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